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Erster landesweiter Warntag am Donnerstag, 6. September, ab 10 Uhr probt auch der Kreis Paderborn sein Konzept zur Warnung und Information der Bevölkerung

Kreis Paderborn (krpb). Am Donnerstag, 6. September, um 10 Uhr wird es laut im Land: Auf Initiative des Innenministeriums NRW findet erstmalig ein so genannter Warntag statt. Alle Kommunen in NRW und somit auch der Kreis Paderborn erproben ihre Konzepte, um die Bürgerinnen und Bürger bei größeren Schadensereignissen oder Gefahrenlagen warnen und informieren zu können. Dazu zählen auch Sirenen und Lautsprecherdurchsagen. Ab 10 Uhr werden die Sirenentöne ausprobiert. Auf den Internetseiten des Kreises Paderborn unter www.kreis-paderborn.de kann man schon mal hineinhören und nachlesen, was sie zu bedeuten haben und was zu tun ist, wenn die Sirenen heulen.

Sirenen sind ein Alarm für die Ohren, der Leben retten kann: Sie sind laut und funktionieren zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ob Großbrände, Unwetter, giftige Rauchwolken oder sonstige Gefahrenlagen: Je schneller und effektiver die Menschen gewarnt werden, desto eher können sie sich und ihre Familien in Sicherheit bringen.

Kunstausstellung der Paderborner Künstlergruppe „Artic“ vom 7. September bis zum 11. November im Kreismuseum Wewelsburg

Kreis Paderborn (krpb). Mit ihren Kunstwerken, Skulpturen und Gemälden wollen die Künstlerinnen und Künstler der kreativen Gruppe „Artic“ auf ihre politische Aufgabe hinweisen: Ein Künstler soll ein politisches Wesen sein, das ständig im Bewusstsein der Weltereignisse lebt. Die Kunst soll Zerstörung und Zerrissenheit zeigen, die Leidensthematik der Zeit verdichten und die Ausweglosigkeit des Leidens portraitieren – sie soll gespenstisch und furchterregend das Böse in expressionistischer Weise zeigen. Das Kreismuseum Wewelsburg zeigt die Ausstellung vom 7. September bis zum 11. November im Sonderausstellungsraum. Der Zugang erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte. Der Eintritt ist frei.

Gärtnermeister Jürgen Harth ist derzeit viel gefragt

Paderborn. In den vergangenen Tagen stand das Telefon von Jürgen Harth kaum still. Verzweifelte Gartenbesitzer fragten den Gärtnermeister im Raiffeisen-Markt Paderborn im Gewerbegebiet Benhauser Feld um Rat. Die außergewöhnliche Trockenheit hat vielen Pflanzen in der Region den Garaus gemacht. Oft am sichtbarsten betroffen: Der Rasen.

Dank seiner Fachkenntnis gilt Jürgen Harth als „Rasenretter“. Wenn die Witterung allerdings so extrem zuschlägt, wie in diesem Sommer, ist er mitunter auch machtlos.
„Rasen ist allgemein sehr robust“, weiß der Gärtnermeister. „Kommen aber mehrere ungünstige Faktoren zusammen, kann es eng werden.“ Dennoch rät er aktuell den Gartenbesitzern, Ruhe zu bewahren. „Wenn es bald wieder regelmäßigen und ausreichenden Niederschlag gibt, können sich Rasenflächen durchaus erholen. Eine generelle Aussage kann man jedoch nicht treffen.“

Ausstellung des Fotokreises auf dem Bürgermeisterflur

Paderborn. Der erste stellvertretende Bürgermeister Dieter Honervogt eröffnete am Dienstag, 4. September, die Ausstellung „Von der Quelle bis zur Mündung“ des Paderborner Fotokreises auf dem Bürgermeisterflur. „Es ist, als würde man an der Pader spazieren gehen.“, so Honervogt, der auch darüber berichtete, wie die Pader früher genutzt wurde und welchen hohen Stellenwert das Wasser mitten in der Stadt schon immer innehatte. Die immerwährend und reichlich sprudelnden Quellen der Pader boten schon früh Anreiz, eine Stadt zu gründen. Wehre, Gräben, Mühlen und die großartige Wasserkunst künden in Paderborn von diesem Prozess. Seit dem Mittelalter und möglicherweise schon früher haben die Menschen die Pader genutzt und nach ihren Bedürfnissen geformt, sodass es in der Fotoausstellung ein faszinierendes Nebeneinander von Natur und Kultur zu entdecken gilt.

Paderborn/Kreis Höxter/Lügde (ekp). Noch einige Plätze sind frei im Workshop „Aktiv in den Ruhestand – Rechtzeitig die Weichen stellen“. Veranstalter ist die Regionalstelle Paderborn des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Westfalen und Lippe. Zielgruppe sind Interessierte der Generation 50plus. Der Workshop findet statt am Freitag, 21. September, 16.30 bis 20.30 Uhr und am Samstag, 22. September, 9 bis 15 Uhr, im Matthäus-Gemeindezentrum, Rotheweg 63 in Paderborn. Geleitet wird der Workshop von Andrea Küsters (Paderborn), Personal und Business Coach sowie Trainerin und Dozentin.

Der Workshop zeigt, wie gegen Ende des Berufslebens der Übergang in die Lebensphase der Rente und der Ruhestand selbst geplant werden können. Ziel ist es, die eigene Entwicklung aktiv gestalten zu können. Neben grundlegenden Betrachtungsweisen und wissenschaftlichen Ergebnissen zum Thema „Älterwerden“ und „Übergang in die Rente“ werden gemeinsam Chancen, Aufgaben und Herausforderungen des Ruhestands erarbeitet. Diskutiert werden außerdem Wege, Zufriedenheit, psychische Gesundheit und Lebensfreude möglichst lange zu erhalten.

Bad Lippspringe. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) führt am Donnerstag, 6. September, im Kongresshaus Bad Lippspringe ein WDR-Stadtgespräch zur Innenstadt-Entwicklung durch. Mit der Idee, das renovierungsbedürftige Rathaus mitten in der Stadt abzureißen und den Neubau eines Supermarkts als Frequenzbringer zu ermöglichen, hatte die Stadt Bad Lippspringe jüngst für Furore gesorgt. Ab 20.00 Uhr diskutieren unter Leitung der Moderatoren Judith Schulte-Loh und Stefan Leiwen der Bürgermeister Andreas Bee, Katharina Lücke von der Bürgerinitative Bad Lippspringe, Staatssekretär Dr. Jan Heinisch vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und Barbara Thüer vom Netzwerk Innenstadt NRW.

Die Notfallseelsorge feiert ihr Jubiläum

Paderborn. 20 Jahre im Einsatz – eine lange Zeit für eine von Ehrenamtlichen getragene Institution; eine Institution, deren Arbeit nicht wegzudenken ist. Ob in akuten Notsituationen oder bei Schicksalsschlägen, die Notfallseelsorge Paderborn ist vor Ort, um das Leid und die Not der Betroffenen mitzutragen und eventuell ein wenig kleiner zu machen. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Notfallseelsorge wurde am Freitagabend, 31. August, ein Empfang im Rathaus veranstaltet.

Stefan Westhoff durfte den Abend als Sprecher des Leitungsteams der Notfallseelsorge eröffnen. Er bedankte sich vor allem bei den vielen Ehrenamtlichen, ohne welche die Arbeit überhaupt nicht möglich wäre. Einige der Ehrenamtlichen sind schon seit der Gründung im Jahre 1998 dabei und konnten mitbeobachten, wie sich die Notfallseelsorge über die letzten 20 Jahre zu einem sehr wichtigen Bestandteil der Versorgung in Krisensituationen entwickelte. Westhoff honorierte auch, dass die Ehrenamtlichen nach ihren eigentlichen Jobs noch die Zeit finden, sich bei der Notfallseelsorge zu engagieren. Der Bereitschaftsdienst macht hier den größten Teil der Arbeit aus, doch auch Weiterbildungen und Supervision sind wichtige Bestandteile. Westhoff bedankte sich ebenfalls bei den drei Kooperationspartner, der evangelischen und der katholischen Kirche sowie der Stadt Paderborn, für die Unterstützung in den letzten Jahren sowie bei der Feuerwehr Paderborn, bei welcher die Notfallseelsorge auf der Feuerwache Süd eingebunden wurde.

Mi., 05. Sep. 2018

Kulturnadel 2018 verliehen

Stadt würdigt Engagement von drei Preisträgern

Paderborn. Simone Schneider und Adda Schade, Volker Heisener und Artur dos Santos Domingues haben die Paderborner Kulturnadeln 2018 bekommen. Am Donnerstagabend wurde ihnen von Bürgermeister Michael Dreier in Anwesenheit von Ehrenringträger Josef Hackfort, der Kulturnadel-Jury sowie vielen, die in den letzten Jahren mit Kulturnadeln ausgezeichnet wurden, im Rathaus dieses Ehrenzeichen verliehen.

Bei der Verleihung betonte Bürgermeister Dreier, dass man mit den Personen auch ganze kulturelle Bereiche würdige, die bisher nicht so sehr im Fokus der städtischen Aufmerksamkeit standen.

Das Engagement von Artur dos Santos Domingues, der die Kulturnadel für die jährliche Organisation der Fado-Abende in der Kulturwerkstatt erhielt, lobte Dreier als gutes Beispiel für gelebte Integration. Nicht nur die portugiesische Gemeinschaft, sondern auch viele deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürgern begeisterten sich mittlerweile für die Kultur Portugals. Die Nachfrage nach Karten für die Fado-Abende übertreffe die Platzkapazität inzwischen bei weitem, was den Erfolg der Arbeit von Artur dos Santos Domingues und seinem Team belege.

Pfarrer Detlev Schuchardt übernimmt Evangelische Klinikseelsorge

Bad Lippspringe. Die Klinikseelsorge ist auf der Palliativstation der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe eine wichtige Institution. Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche bieten hier Hilfestellung.

Seitens der Evangelischen Gemeinde hat es jetzt einen personellen Wechsel gegeben. Nach acht Jahren wertvoller Unterstützung haben Pastor Peter Dalheimer und seine Frau Bärbel ihr Amt an Pfarrer Detlev Schuchardt von der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Lippspringe übergeben.

Im Rahmen einer Feierstunde würdigte Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe, Chefarzt der Palliativstation, das langjährige Engagement des Ehepaares Dalheimer: „Sie haben in den vergangenen Jahren mit uns zahlreiche Patientinnen und Patienten begleitet und waren in unserem Team wichtige Ansprechpartner. Es war in jeder Hinsicht für alle Beteiligten eine fruchtbare und wertvolle Zeit.“

Paderborn. Im September starten im Mehrgenerationenhaus AWO Leo wieder neue Gesundheits- und Fitness-Kurse. Beim Nachmittagsseminar am 3. September geht es um Fußreflexzonenmassage und Akupressur bei Beschwerden am Bewegungsapparat. Außerdem erlernen die Teilnehmer leichte Übungen zur Aufrichtung des Beckens. Abschließend wird die Lockerung der Muskeln per Stimmgabel unterstützt. Beim Kurs „Zumba – Fitness und Tanzen“ steht ab dem 4. September gute Laune und Freude an der Bewegung zu lateinamerikanischer Musik im Vordergrund. Immer ab 17.15 Uhr können hier auch Ungeübte und Einsteiger einfache Tanz-Fitness-Bewegungen erlernen.

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