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Fr., 15. Nov. 2019

Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe setzt mit Neubau Maßstäbe

Bei der symbolischen Übergabe der Bautafel (v. l.): Architekt Andreas Breithaupt, Chefarzt Dr. Erik Ernst, Chefarzt Dr. Karsten Schulze, Geschäftsführer Achim Schäfer, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe, Chefarzt Dr. Udo Dietrich, Chefärztin Dr. Susanne Becker und Chefarzt Prof. Dr. Benedikt J. Folz. Bei der symbolischen Übergabe der Bautafel (v. l.): Architekt Andreas Breithaupt, Chefarzt Dr. Erik Ernst, Chefarzt Dr. Karsten Schulze, Geschäftsführer Achim Schäfer, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe, Chefarzt Dr. Udo Dietrich, Chefärztin Dr. Susanne Becker und Chefarzt Prof. Dr. Benedikt J. Folz. Foto: Heiko Appelbaum

Magnet für zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Bad Lippspringe. Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe investiert seit einigen Jahren viele Millionen Euro in seine Karl-Hansen-Klinik. Jetzt wurde der nach 18 Monaten Bauzeit pünktlich fertiggestellte 2. Bauabschnitt der Öffentlichkeit präsentiert: Ein neues Intensiv- und Beatmungszentrum mit 40 Betten, das Maßstäbe setzt.

„Wir verfügen über modernste Medizintechnik, die uns zahlreiche Verfahren der Beatmung auf höchstem Niveau erlaubt“, freut sich Chefarzt Dr. Erik Ernst.
Die Nachfrage nach Intensiv- und Beatmungsmedizin ist ungebrochen. Für das laufende Jahr prognostiziert Dr. Erik Ernst 320 Intensivpatienten, die er und sein Team betreut haben werden – Tendenz steigend.
„Wir setzen auf ein Zukunftsfeld“, sagt der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer und freut sich, dass die Bundespolitik aktuell starken Rückenwind gibt: „Das Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz erhöht den Bedarf an qualifizierten Pflegeeinrichtungen und wir haben hier in Bad Lippspringe auf das richtige Pferd gesetzt. Unsere Beatmungsabteilung wird unter einen hohen Belegungsdruck kommen.“ Dieses „Luxusproblem“ erfordere viele neue, speziell ausgebildete Pflegekräfte. „Durch den Neubau werden wir für Fachkräfte sehr interessant. Das wird sich schnell herumsprechen und ich setze auf die Magnetwirkung“, sagt Achim Schäfer.
Dass ein gut aufgestelltes Fach-Krankenhaus, wie die Karl-Hansen-Klinik, eine hohe Bedeutung habe, betonte der Bad Lippspringer Bürgermeister und MZG-Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Bee: „Das MZG ist eine große Tochter der Stadt, die das wirtschaftliche Leben in Bad Lippspringe bestimmt. Ein Umsatz von über 70 Millionen Euro und mehr als 1200 Beschäftigte sprechen eine deutliche Sprache. Daher freue ich mich darüber, dass Achim Schäfer zukunftsweisend investiert; die 18,3 Millionen Investitionsvolumen allein für den 2. Bauabschnitt kommen in hohem Maße den Handwerkern der Region zugute, sichern aber auch die Zukunft des MZG.“
Manfred Müller, Landrat des Kreises Paderborn, sieht durch den Neubau die „Kernkompetenz von Bad Lippspringe gut gestärkt.“ Das MZG habe gut und weitsichtig investiert und sei überdies ein starker Pfeiler im Kreis Paderborn.
Prof. Dr. Andreas S. Lübbe, Ärztlicher Direktor des MZG, machte deutlich, dass die Karl-Hansen-Klinik vor dem Hintergrund der landesweiten Diskussion um den Abbau von Krankenhaus-Betten ihre Existenzberechtigung langfristig gestärkt habe: „Unsere Weiterentwicklung ist richtig und wichtig!“
Vorteile für Patienten und Mitarbeitende sieht der verantwortliche Architekt Andreas Breithaupt durch den Neubau: „Unsere Ziele für den 2. Bauabschnitt waren eine Optimierung der Eingangssituation, kürzere Wege innerhalb des Gebäudes und eine Anbindung der neuen Bereiche an die vorhandene Substanz und wir sehen, dass diese Ziele erreicht sind. Die Karl-Hansen-Klinik ist zu einem Krankenhaus der kurzen Wege geworden.“
Die Abteilung für Intensiv- und Beatmungsmedizin der Karl-Hansen-Klinik stellt seit Jahren die Versorgung für Patienten mit allen Formen des Atemversagens und akuten respiratorischen Notfällen in der Region Ostwestfalen mit sicher.
Das Weaningzentrum mit angeschlossenem Zentrum für pneumologische Frührehabilitation ist über die Regionalgrenzen bekannt. Es gehört zu den größten Weaningzentren der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen der Modernisierung und Erweiterung wurde ein Neubau mit 40 Beatmungsbetten realisiert. Auf zwei Stationen konnten innovativste und modernste Behandlungskonzepte mit den Anforderungen moderner Krankenhaushygiene kombiniert werden. Für die Patienten ist auf 6000 Quadratmetern Grundfläche eine intensivmedizinische Behandlungsmöglichkeit geschaffen worden, die Ruhe und Komfort nicht außen vorlässt.
Die Vergrößerung der Abteilung geht auch mit einer Erhöhung des Personalstands einher. Bereits jetzt sucht das MZG neue Mitarbeitende vor allem im Bereich der Pflege. „Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und der Teamgedanke steht bei uns im Vordergrund. Nun gilt es, die erweiterten Räumlichkeiten mit Leben zu füllen. Wir freuen uns über Bewerbungen und bieten auf unseren Webseiten alle wichtigen Informationen“, sagt Ulrich Milchers, Leiter der Abteilung Personal und Recht/Organisation im MZG.

www.medizinisches-zentrum.de

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