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Firmennews zur Corona-Zeit
 
Mo., 06. Apr. 2020

Steuerberater Guido Düsing

Die Corona-Krise – was nun?

Es ist ein harter Schlag für die Unternehmen, die wahrscheinlich schlimmste wirtschaftliche Krise der Menschheit.
Doch wie können die Unternehmen aktuell agieren? Einige Betriebe wurden behördlich geschlossen.

Die Bundesregierung bietet einige Hilfen an:

· Bei den Finanzämtern kann bis zum 31.12.2020 unter Darlegung der Verhältnisse ein Antrag auf Stundung der bis zu diesem Zeitpunkt bereits fälligen oder fällig werdenden Steuern gestellt werden. Für etwaige Stundungs- und Erlassanträge die Gewerbesteuer betreffend gilt, dass diese grundsätzlich an die Städte und Gemeinden zu stellen sind.

· Ebenfalls ist eine Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen bei der jeweiligen Krankenkasse möglich.

· Zudem setzen die Finanzämter auf Antrag die Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen bis auf „Null“ fest

· Eine Fristverlängerung für die Abgabe der Lohnsteueranmeldungen sind auf Antrag beim Finanzamt für die Monate April 2020 bis zum 10. Juni 2020 möglich.

· Weiterhin besteht die Möglichkeit, Fristverlängerung zur Abgabe der Jahressteuererklärung, für die Nachreichung von angeforderten Unterlagen und Belegen sowie den Antrag auf Erlass festgesetzter Verspätungszuschläge bei (rückwirkender) Fristverlängerung zu beantragen.

· Bis zum 31.12.2020 soll auf Vollstreckungsmaßnahmen für rückständige oder fällig werdende Steuern (Einkommen-, Umsatz- oder Körperschaftsteuer) abgesehen werden.

· Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes einem Tätigkeitverbot unterliegt oder einer Quarantäne unterliegt oder unterworfen wird bzw. wurde kann eine Entschädigung beantragen. Voraussetzung hierfür ist ein Bescheid des Gesundheitsamtes.

· Im Zuge der Corona-Prävention ist die intensive Nutzung von Home-Office und mobilem Arbeiten zu verzeichnen. Das Bundeswirtschaftsministerium bietet finanzielle Unterstützung wenn sie kurzfristig Home-Office-Arbeitslätze schaffen, durch das Förderprogramm „go-digital“.

· Das Kabinett bietet zudem weitere Zuschüsse als Soforthilfe (weitere Infos unter: wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020) an bzw. können über die KfW-Bank Kredite mit einer hohen Landesbürgschaft beantragt werden. Hier wenden Sie sich bitte an Ihrem Bankberater.

· Zudem ist es möglich rückwirkend auf den 1. März 2020 Kurzarbeitergeld für die Mitarbeiter bei der Agentur für Arbeit zu beantragen. Für geringfügig Beschäftigte ist Kurzarbeitergeld nicht möglich. Alles weitere erfragen Sie bei Ihrem Steuerberater

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